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Silvesterbeulen am Auto

2.01.2020

Rechtsfrage des Tages:

Der Rausch der Silvesternacht ist verklungen, aber manche Folgen bleiben. Und so manches Auto trägt eine sichtbare Erinnerung an das nächtliche Feuerwerk im Lack. Wer kommt für Beulen und Kratzer durch Raketen und Böller auf?

Antwort:

Haben Sie keine Garage, haben Sie in der Silvesternacht sicherlich auch ab und zu mit Sorge an Ihr Auto gedacht. Schmauchspuren, Lackkratzer und Beulen sind nach dem Feuerwerk leider keine Seltenheit. Ist eine Rakete auf Ihr Autodach gekracht oder ein Böller im Auspuff explodiert, haben Sie einen Schadensersatzanspruch gegen den Verursacher.

Wer ein Feuerwerk zündet muss nämlich die ernsthafte Gefährdung von Personen und Sachen ausschließen. Kommt es doch zum Schaden, muss er dafür geradestehen. In der Praxis ist es allerdings kaum möglich, den Schädiger auszumachen. Erwischen Sie einen Scherzbold beim Zünden eines Böllers im Auspuffrohr Ihres Wagens, ist die Haftung unschwer zu klären. Woher wollen Sie aber wissen, wer die Rakete gezündet hat, die hässliche Dellen auf Ihrem Autodach hinterlassen hat?

Können Sie den Schädiger nicht ermitteln, müssen Sie auf Ihre Versicherung zurückgreifen. Für Explosions- und Brandschäden kommt Ihre Teilkaskoversicherung auf. Wurde hingegen der Lack Ihres Wagens zerkratzt, brauchen Sie eine Vollkaskoversicherung. Den Schaden müssen Sie Ihrer Versicherung schnellstmöglich melden. Machen Sie vorher Fotos von Ihren Fahrzeug, den Schäden und auch dem Standort des Wagens. Schauen Sie auch in Ihre Versicherungsbedingungen. Häufig ist eine Voraussetzung der Regulierung, dass Sie eine Strafanzeige gegen Unbekannt stellen.

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Kontakt

0800 3746-555
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